05.10.2011: Was ist prospektives "Zuhören"?

04.10.2011: Nicht mögen

Unser Gehirn schlägt uns immer wieder wo ein Schnäppchen. In diesem Video entstehen einem Gedanken, Bilder, Vorstellungen - obwohl nichts zu hören ist. Die Wirkung des Videos macht auf eine menschliche Eigenart aufmerksam: 

- dem prospektiven Zuhören / (es gibt noch das selektive Zuhören) 

In beiden Fällen hören bzw. entwickeln wir in unserem Kopf eigene Gedanken und Bilder, WAS wir "meinen" zu hören. Wir hören also nicht, was die andere Person als Botschaft vermitteln möchte, sondern wir hören unsere geisigen Konstrukte. Damit sind wir nicht mehr bei der Person sondern nur bei uns. Wer zB lieber selber gerade reden möchte, neigt eher dazu, nicht wirklich mehr zuzuhören.

Für ein achtsames, empathisches und zentriertes Zuhören sind beide "Künste" HINDERLICH. Beim aktiven Zuhören bezieht sich das 'Aktiv' auf ein bewusstes Leersein an eigenen Gedanken, Schlüssen oder Projektionen. 

Wenn also jemand sehr schnell antowrtet: "Ich weiss schon..." - ich muss vermuten, die Person hat mich nicht sonderlich gehört. Vielmehr weiss sie schon - was weiss ich....:-) 

Herzlich 

Jona 

Solche eigenen Projektionen stehen einem beim aktiven und zentrierten Zuhören im Weg. Das muss dabei beachtet werden.

 

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Wenn dich bei einer Begegnung jemand so anschaut, dass du wegen dessen herablassendem Blick vermuten musst, der/die denkt gerade: "Wie kann man nur 'so' oder 'so' sein?" ... dann ärgert es mich nicht, dass sich jene Person dies fragt. Was ich nicht mag, ist, dass sie die Antwort darauf nicht hören will.

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04.10.2011: Wie Menschen meinen. Und wie es ist.

04.10.2011: Nein, das ist kein animiertes GIF!

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19.8.2011: Empathie oder Emotionale Intelligenz (EQ)

19.8.2011: So lässt sich Emotionale Intelligenz prüfen

Mit dem Phänomen, dass es nben den kognitiven Kompetenzen eines Menschen auch andere geben muss, befassen sich Wissenschaftler schon länger; denn man war unzufrieden mit der Vorstellung, dass sich das gesamte Leistungsvermögen eines Menschen mit sogenannten Intelligenztests messen ließe (IQ-Messung). Immerhin spielen die zentralen Elemente der emotionalen Intelligenz seither auch bei Personalentwicklern und bei Managern eine wichtige Rolle. Das sind:

§  Selbstbewusstheit (Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle undBedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen)

§  Selbstmotivation: Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder Status anfeuern zu können;

§  Selbststeuerung: planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen;

§  Soziale Kompetenz: Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen, gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege;

§  Empathie: Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren

Links zum Thema Empathie

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Die Forscher um Daniel Goleman und Richard Boyatzis haben einen Fragenkatalog entwickelt, mit dessen Hilfe sich die soziale oder emotionale Intelligenz eines Menschen überprüfen und messen lässt.

§  Empathie: Verstehen Sie, was andere Menschen motiviert, auch wenn diese unterschiedliche Hintergründe haben? Sind Sie offen für die Bedürfnisse anderer?

§  Beziehung: Hören Sie aufmerksam zu und denken Sie darüber nach, wie sich andere fühlen? Stellen Sie sich auf die Stimmung anderer Menschen ein?

§  Organisationales Bewusstsein: Identifizieren Sie sich mit den Werten und der Kultur des Teams und der Organisation? Verstehen Sie sozial Netzwerke und kennen Sie deren (unausgesprochenen) Regeln und Normen?

§  Einfluss: Überzeugen Sie andere dadurch, dass Sie sie in Diskussionen einbinden und dabei an ihre eigenen Interessen anknüpfen? Bekommen Sie von wichtigen Menschen im Unternehmen Unterstützung?

§  Hilfe für andere: Unterstützen Sie andere Mitarbeiter im Unternehmen (als Mentor oder Coach)? Investieren Sie dafür auch nennenswert Zeit und Energie? Geben Sie Feedback, das die anderen als hilfreich empfinden?

§  Inspiration: Können Sie eine überzeugende Vision für Ihre Organisation oder Ihr Team formulieren? Schaffen Sie es, dass Ihre Mitarbeiter stolz auf ihre Arbeit sind? Unterstützen Sie es, dass ein positiver Umgangston herrscht? Bringen Sie andere dazu, dass diese ihr Bestes geben?

§  Teamarbeit: Erbitten Sie Input von allen Mitarbeitern Ihres Teams? Unterstützen Sie alle Teammitglieder? Fordern und fördern Sie die Zusammenarbeit?

 Viele meinen, Frauen seien sozial intelligenter als Männer. Goleman und Boyatzis meinen, dass dies nur zum Teil stimme. Frauen können zwar schneller und besser die Gefühle und Stimmungen anderer Menschen erkennen und verstehen. Dafür zeigen Männer mehr soziales Vertrauen. Betrachtet man die gesamte Bevölkerung, gibt es durchaus große Unterschiede. Das gilt aber nicht für die guten Führungskräfte; hier zeigen beide Geschlechter gleich gute Leistungen. Es gibt also keine geschlechtsbezogene Ausrede dafür, dass man soziale Kompetenzen nicht lernen könne, meinen die Experten.

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16.8.2011: Empathie - der vielleicht wichtigste Rohstoff fürs Menschsein und fürs Miteinander ... ich bin Fan.

16.8.2011: Die Empathische Zivilisation / Das Video zum Buch von Jeremy Rifkin

Empathieforschung
Die Max-Planck-Forscherin Tania Singer versucht das Geheimnis des menschlichen Mitfühlens und der Resonanz von Gehirnen zu entschlüsseln.

Link zum Artikel: http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article13544743/Echte-Gefuehle-lassen-Gehirne-im-gleichen-Takt-schwingen.html

 Wichtig ist hier, verschiedene Formen der Empathie zu unterscheiden: eine kognitive und eine emotionale Empathie. So sprechen wir von kognitiver Perspektivübernahme, wenn wir wissen, dass der andere leidet, und das abstrakt als schlimm einschätzen, aber nicht mitfühlen. Affektive Empathie bezeichnet dann wirkliche emotionale Resonanz, bei der jene neuronalen Netzwerke aktiviert werden, die auch den eigenen Gefühlen zugrunde liegen. Das ist dann wirkliches Mitfühlen, 
und es kommt auch zu einer assoziierten körperlichen Reaktion. Im Englischen nennt man das "embodied cognition".
 

Herzlich grüsst Sie, Jona Jakob

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Dieses Video dauert 10 min und wird in Englisch gesprochen.
Während dem Sprechen wird dauernd gezeichnet, so dass man
das Gesprochene bildlich gut nachvollziehen kann.
Viel Spass:
http://www.youtube.com/watch?v=l7AWnfFRc7g

14.8.2011: On duty / Off duty oder "getankt" bzw. "leer"

15.8.2011: Da sind keine verbotenen Gedanken

Sonntag
Arbeite ich an einem Sonntag? Am Wochenende?
Ja, man kann mich zumindest anfragen, ob ich Zeit hätte bzw. bereit wäre:
- ob ich am Samstag oder Sonntag einen Termin vereinbare ..
- ob ich morgens früh schon bereit wäre ..
- ob ich abends und auch spät abends noch bereit sein könnte ..
- Festtage? Fragen Sie ..

Wie verstehe ich meine Erholungsphasen? Ich selber brauche Zeit für administrative Arbeit, für meinen Haushalt, für meine Freizeit und für meine Erholung. Erholung - was ist das für mich? Ich lebe mit meiner Hochsensibilität, die wie eine wunderbar starke Batterie viel Energie schenken kann. Doch bin ich von der Präsenz für Kunden "leer", muss ich mich neu "tanken". Dazu reicht für einen Hochsensiblen nicht allein Schlaf, ich selber brauche dazu
- Menschenlosigkeit, eine Form von Abstand aus allen Beziehungen
- Stille, eine Form, wo von anderen nichts an mich gerät
- Abgeschiedenheit, da ich sonst immer mit allem in Kontakt stehe
- Bezugslosigkeit, da ich sonst immer mit allem bezogen bin

Aus genau diesen Gründen leben ich weit vom Arbeitsort entfernt. Es ist sozusagen eine andere Welt. Dort erhalte ich und kann tanken.

Und Sie, als Kundin oder Kunden, Sie möchten doch einen gut getankten und energiegeladenen Zuhörer, Begleiter, Coach und Berater - oder?

Herzlich grüsst Sie, Jona Jakob

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Jona Jakob